Vorweihnachtliches London (Dezember 2025)

Ein großer Wunsch von uns war es London einmal in der Vorweihnachtszeit zu sehen. Ich sag mal so, man muss es mögen und es ist auch nur für Personen gemacht, die kein Problem mit vielen anderen Menschen haben.

Wir waren zusammen mit den Kids unterwegs und das war an der ein oder anderen Stelle schon eine Herausforderung. Auf der anderen Seite war es aber auch sehr schön und beeindruckend.

Da uns WizzAir mit ihrem Billigflugangebot im Stich gelassen hat, mussten wir auf teurere Flüge umbuchen. Vorteil: wir hatten kostenloses Handgepäck und entsprechend mehr Platz für winterfeste Kleidung oder unsere Einkäufe.

1. Tag

Heathrow Express

n Heathrow angekommen überlegten wir, wie wir am besten in die Stadt kommen. Die U-Bahn fährt direkt vom Flughafen in die Stadt, dauert allerdings auch ca. 1. Std. Alternativ hätte ein Taxi/ Uber genauso lange gedauert, wäre aber deutlich teurer gewesen. So entschieden wir uns für die schnellere, aber auch nicht ganz günstige Variante mit dem Heathrow Express. Die Fahrtzeit betrug ca. 15 Minuten und führte uns zum Bahnhof Paddington. Die Kosten lagen bei zwei Erwachsenen bei ca. 50 Pfund. Die Kids fuhren wieder kostenlos mit, benötigten allerdings ein eigenes Ticket für die Schranke.

Nach einem zeitigen Start in den Tag fuhren wir zunächst in unser Hotel, um dort unsere Taschen abzugeben.

Park Avenue Bayswater Inn Hyde Park

Ein kleines Hotel in der Nähe der Station Bayswater. Gegenüber befindet sich ein kleiner Park und generell empfand ich die Umgebung als sehr angenehm. Das Zimmer war eher einfach gehalten, aber ausreichend. Wer Luxus erwartet sollte eher in einer anderen Preiskategorie suchen. Da wir vorhatten unterwegs zu frühstücken hatte ich wieder ohne Frühstück gebucht.

Butterfly Trail

Dieses Mal wollten wir endlich mit den Kids den Butterfly Trail besuchen. Beim letzten Mal waren die Räume wegen einer Promo-Aktion gesperrt.

Wir hatten Glück und musste nicht lange auf die Schmetterlinge warten. Die Kinder waren begeistert. Immer wieder einen Besuch wert und das schöne, es ist kostenlos.

Reagentstreet und Hamleys

Die Reagentstreet wurde für den Fahrzeugverkehr gesperrt, sodass man ungehindert auf der Straße laufen konnte. Überall standen umgebaute rote Busse, die als Verkaufstand für zahllose Süßigkeiten dienten. Wir ließen uns vom Strom treiben und dieser führte uns direkt zu Hamleys. Wohin auch sonst in der Vorweihnachtszeit mit Kindern? Die Massen gaben einen den Weg durch den Laden vor. Man wurde sanft von einer Etage zu nächten und immer im Kreis durch den Laden geschoben. Überall waren hoch motivierte Verkäufer, die einem die Waren anpriesen. Natürlich verließen wir den Laden nicht mit leeren Händen. Es ist ja schließlich bald Weihnachten.

Am Nachmittag machten wir uns wieder auf den Weg zum Hotel, um unser Zimmer zu beziehen. Auf dem Weg legten wir noch einen kurze Stopp im Pub ein. Das Pub in der Nähe unseres Hotels war kein Highlight, aber erfüllte seinen Zweck. Da zu diesem Zeitpunkt gerade ein Fußballspiel im TV übertragen wurde, waren die Pubs in der Umgebung alle recht voll und wir waren froh, dass wir überhaupt einen Platz bekommen haben.

Nach einer kurzen Erholungspause im Hotelzimmer machten wir uns auf dem Weg zu unserem ersten geplanten Programmpunkt.

Christmas Light Tour

Die Tour wird von verschiedenen Anbietern u.a. über GetYourGuide angeboten. Wichtig zu wissen, dass die Tour mit offenen Verdeck gemacht wird, also warm anziehen. Da sich alle Touren im Vorwege ähnlich angehört haben war der Preis ein entscheidendes Kriterium. für zwei Erwachsene und zwei Kinder habe ich zusammen ca. 70€ gezahlt. Es war zunächst nicht einfach den Treffpunkt zu erreichen, da so viele Menschen in der Stadt zu Fuß, mit der Bahn, mit dem Auto usw. unterwegs waren. Die U-Bahnstation in unmittelbarer Umgebung war sogar auf Grund der Menschenmengen gesperrt. Am Treffpunkt selbst zeigten wir unsere Tickets und stellten uns an. Dann warteten wir und warteten und warteten. Da der Verkehr auch fast zum Erliegen kam, kam unser Bus natürlich auch nicht vorwärts. Nachdem der vermeidlich nächste Bus in die falsche Richtung abbog warteten wir weiter. Ca. 1 Std. nach unserem eigentlichen Start war es dann endlich soweit. Da es die ganze Zeit leicht regnete und das Wetter nicht das Bester war entschieden wir uns gleich vorne sitzen zu bleiben. Das war nicht unsere beste Entscheidung. Durch den regen war die Scheibe nass und gute Fotos waren quasi unmöglich. Nur einmal entschieden war ein Sitzplatzwechsel keine Option mehr. Im Schritttempo ging es dann langsam los. Das erste Hightlight war Annabells mit der imposanten Fassade.

Wir stauten uns weiter durch die Stadt. Vorbei an den mit Lichterketten geschmückten Straßen und am Trafalguar Square. Ich muss sagen, der Weihnachtsbaum am Trafalgar Square machte in der Nacht und am Tag ehrlich gesagt nicht viel her. Da gab es unterwegs deutlich schönere Exemplare. Der Regen hörte irgendwann auf und die Scheibe vor uns trocknete ein wenig. Nach der Tour, die ca. 1 Stunde dauerte, in der wir gefühlt gar nicht vorangekommen sind waren wir doch etwas enttäuscht.

Im Großen und ganzen muss ich aber sagen, dass ein anderer Anbieter oder auch ein Hop On Hop Off, der auch andere Strecken fährt besser gewesen wäre. Auch zu Fuß wäre es sicherlich interessanter gewesen, da einige Straßen für den Fahrzeugverkehr gesperrt waren und man dort die Weihnachtsbeleuchtung gar nicht sehen konnte.(z.B. Regantstreet)

Auch für Fotos ist die Variante zu Fuß sicherlich die bessere.

2. Tag

Pastrada

In der Früh machten wir uns nach einem schnellen Instantkaffe im Hotelzimmer auf die Suche nach Frühstück. Bereits am Vorabend kamen wir an einigen kleinen Lokalen vorbei. Dabei fiel mir ein ganz besonderes Lokal ins Auge. Man könnte behaupten, dass mich das Lokal mit der rosafarbenen Blumendekoration langsam in seinen Bann zog. Meine Tochter und ich waren gleich begeistert, was man vom männlichen Teil unserer Familie nicht behaupten konnte. Wir waren die ersten Gäste in diesem kleinen aber sehr gemütlichen und liebevoll dekoriertem Lokal. Die Auswahl in der Speisekarte war auch reichhaltig. Ich entschied mich für eine. Balkan-Platte, mein Verlobter für ein classisches Frühstück und die Kids wollten Waffeln. Da alles frisch zubereitet wurde musste wir ein wenig warten, aber das hat sich total gelohnt. Auch die anfänglich wenig Überzeugten, mussten zugeben, dass das Frühstück einfach sensationell war. So liebevoll das Lokal dekoriert wurde, so liebevoll wurde auch das Essen zubereitet. Wenn man in der Nähe ist, sollte man unbedingt vorbei schauen.

Anschließend ließen wir uns noch ein wenig durch die Stadt treiben. Im Internet hatte ich vom Snoopi Trail gelesen, also begaben wir uns auf die Suche nach der ersten Hundehütte. Auf dem Weg nutzen wir die Chance einen Blick in die St. Pauls Cathedrale zu werfen, da der Zutritt auf Grund eines Gottesdienstes kostenlos war. Also schlossen wir uns den anderen Touristen an und ließen uns in die Kirche treiben. Die Cathedrale ist sehr groß aber recht unspäktakulär. Hier wurde auf viel Kitsch und Schnörkel verzichtet, was die Kirche aber nicht weniger beeindruckend erscheinen lässt.

Nachdem wir den Vormittag entspannt und mit nicht ganz so tollem Wetter hinter uns hatten, wollten wir uns noch kurz im Hotel ausruhen, bevor es dann zu unserem eigentlichen Highlight ging. Das Winter Wonderland.

Winter Wonderland

Wir hatten viel über das Winter Wonderland gelesen und uns schon Monate im Voraus registriert, damit wir ja rechtzeitig Timeslots buchen konnten. Wir hätten uns wahrscheinlich gar nicht so stressen müssen, aber hinterher ist man ja immer schlauer. Jedenfalls buchten wir für Sonntag Nachmittag Timeslot. (Peaktime) Je nach Zeit muss man für den Eintritt einen kleinen Betrag zahlen, um Zutritt zum Gelände zu erhalten. Einmal auf dem Gelände kann man jedoch so lange bleiben wie man möchte. Im Nachhinein war ich auch froh, dass wir nicht am Samstag dort waren. Das wären mir wahrscheinlich auch zu viele Menschen gewesen. Es gibt unterschiedliche Eingänge, die farblich markiert sind. Der goldene Eingang war für uns der Nächste, daher stellten wir uns dort zeitgerecht an. Es gab natürlich eine Sicherheitskontrolle. Getränke, Spraydosen usw. durften nicht mit auf das Gelände genommen werden. Es gab vorab auch die Empfehlung generell auf Taschen und Rucksäcke zu verzichten. Die Kontrolle bzw. der Weg dorthin nahm etwas Zeit in Anspruch. Jede Reihe wurde durch Gitter abgetrennt und die Besucher stellten sich brav an. Das Gelände selbst in in verschiedene Bereiche und Themenschwerpunkte unterteilt. Wir entschlossen uns geordnet vorzugehen, da man sonst leicht den Überblick verliert. Es gab jede Menge Fahrgeschäfte, Bars, Schießbuden und andere Verkaufsstände. Vorab gab es die Möglichkeit unterschiedliche Pakete zu buchen. Da war ein wenig unübersichtlich, daher ließen wir es darauf ankommen. Vor Ort konnte man auch alles einzeln kaufen. Ich empfand es jetzt nicht als Nachteil bzw. hatte nicht das Gefühl, dass wir dadurch mehr gezahlt hätten. Günstig ist ein Aufenthalt in keinem Fall.

Diesen Abend ließen wir gemütlich ausklingen und gingen auf dem Weg zum Hotel noch in ein Pub. Wir hatten Glück und ergatterten noch einen Tisch. Der kalte Cider schmeckte nach diesem langen Tag besonders gut. Ich liebe die Atmosphäre in den Pubs. Es ist zwar voll und teilweise laut, aber es ist trotzdem angenehm und stressfrei.

3. Tag

Für den 3. Tag hatte ich zum Frühstücken einen Tisch in einem Restaurant neben dem Bahnhof King Cross reserviert. Wir ließen unsere Taschen im Hotel und fuhren nach Kingscross. Da wir sehr früh dran waren gingen wir noch zum Bahnhof, um uns die Zeit zu vertreiben. Selbst zu dieser frühen Stunde war an Gleis 9 3/4 die Hölle los. Also hatte sich die Vorstellung von einem schnellen Foto schnell wieder in Luft aufgelöst. So schauten wir uns die überdimensionale Spieluhr und ein kleines Haus aus der Welt von Harry Potter an. Als es dann endlich soweit war gingen wir über die Straße zum German Gymnasium.

German Gymnasium

Das Restaurant war sehr groß. In der Mitte befand sich ein schön geschmückter Weihnachtsbaum. Wir waren so ziemlich die einzigen Gäste. Trotzdem wurden wir gefühlt an den kleinsten Tisch des Restaurants geführt. Das machte das Frühstück bzw. das Arangiern der Teller etwas umständlich. Wir der Name schon sagt gab es eher deutsche Speisen oder zu mindestens hatten sie deutsche Name. Ich bestellt ein Frühstück Hamburg, die Kinder Obstsalat und Quarkkeulchen und meine bessere Hälfte entschied sich für Berlin. Das Essen war OK, aber auch nicht herausragend. Ich muss sagen, dass das Essen vom Vortag um Welten besser war. Auch das Lokal selbst war eher kühl und unpersönlich im Vergleich zum Pastrada. Es war einen Versuch wert, aber keiner, der nach einer Wiederholung schreit.

Shopping

Im Anschluss fuhren wir mit der Bahn ins Westfieldcenter. Eines der größten Einkaufszentren Europas. Bereits am Eingang wurden wir von der festlichen Dekoration in Empfang genommen. Überall gab es die Möglichkeit ein paar tolle Erinnerungsfotos zu machen. Nachdem wir unsere Jacken in der Garderobe abgegeben hatten starteten wir los. Auch hier bekamen wir wieder einiges geboten. So gab es gerade eine Promotion des neuen Wicked-Films. Hierfür stand ein riesiger Baum direkt in der Mall. Gleich nebenan gab es eine kleine Ausstellung. Da zu diesem Zeitpunkt nichts los war, konnten wir direkt rein gehen und mussten keinen Timeslot buchen. Praktischerweise gab es auf dem Boden Markierungen, die den optimalen Standpunkt für Fotos anzeigte. Die Kids hatten in jedem Fall und es entstanden ein paar lustige Fotos. Natürlich haben wir das Center nicht mit leeren Händen verlassen. Von Schuhen, über Kleidung, Spielzeug und Bücher war alles mit dabei. Wir haben sogar ein paar tolle Bücher zum Englisch lernen für die Kids gefunden. Eine kostenlose Spielapp gab es noch gratis oben drauf.

Nach unserem Shoppingtripp holten wir unsere Taschen aus dem Hotel und entschieden uns mit dem Taxi zum Flughafen zu fahren. Der Verkehr war etwas zäh, sodass wir länger als gedacht zum Flughafen unterwegs waren. Da wir aber wirklich viel Zeit hatten stresste uns das nicht. Unser Kartenspiel führte zu einer kleinen routinemäßigen Drogenkontrolle. Aber alles nicht schlimm und wir konnten schnell weiter. Auf der Suche nach einer Lounge, in der wir die Wartezeit verbringen konnten, wurden wir bei der ersten gleich mal abgelehnt. Keine Chance ohne Reservierung. In der zweiten hatten wir etwas mehr Glück. Jedoch wurde unser Aufenthalt auf 2 Stunden begrenzt. Jede weitere Verlängerung hätte uns eine Menge Geld gekostet. Das war die Lounge dann leider doch nicht wert. Aber zwei Stunden sind ja auch schon was. Das Angebot in der Lounge, bis auf die alkoholischen Getränke ist sehr oft überschaubar, aber irgendwie findet man immer etwas. Unser Flieger hatte mal wieder etwas Verspätung und so waren wir dann gegen Mitternacht endlich total erledigt wieder zu Hause.

Fazit der vorweihnachtlichen Reise nach London: Wenn man kein Problem mit Menschen und Körperkontakt hat, sollte man sich diese Stadt unbedingt in der Weihnachtszeit anschauen. Es gibt so viele schöne Ecken, die wir uns leider auf Grund der zeitlichen Begrenzung nicht anschauen konnten. Zur Sicherheit sollte man auch ein entsprechendes Budget einplanen, da die Flüge und Hotels und gefühlt auch alles andere im Dezember noch teurer ist als sonst.

Valencia (Oktober 2025)

Nachdem mir mein Verlobter schon viel über Valencia erzählt hatte stand diese Destination auch noch auf unserer Reiseliste. Da die Flugverbindung aus Österreich nicht immer die beste ist, war ich umso erfreuter Flüge innerhalb der Herbstferien zu bekommen. Ein Hotel war über Booking schnell gefunden.

1. Tag

In Valencia angekommen taten wir uns, mit unseren nicht vorhandenen Spanischkenntnissen etwas schwer. Der geneigte Spanier ist mit der englischen Sprache nicht so vertraut. Mit Händen und Füßen versuchte uns der Leitwolf der Taxifahrer, zu mindestens übernahm er die Kommunikation mit den vorderen 5 Taxen um zu beraten, wie wir das jetzt mit den Kindersitzen für zwei Kinder lösen könnten. Scheinbar ist die Polizei in Spanien sehr streng, wenn es um diese Vorgaben geht. So richtig zufriedenstellend konnten wir das Problem nicht lösen, aber wir haben dann trotzdem den Weg zum Hotel gefunden.

Das Wetter war sensationell. Wir hatten jeden Tag strahlenden Sonnenschein und Temperaturen zwischen 25 bis 30 Grad.

Hotel

Unser Hotel befand sich ganz in der Nähe der Stadt der Wissenschaft. So konnten wir viel zu Fuß erreichen. Es war solide und das Frühstück war in Ordnung. Die Standards in Spanien sind offensichtlich anders, als wir es aus Österreich gewohnt sind. Das Personal war allerdings sehr freundlich und immer sehr hilfsbereit.

Nachdem wir unsere Taschen abgegeben hatten, erkundeten wir die Umgebung. Zuerst lockte uns die Stadt der Wissenschaft mit ihren imposanten Bauwerken. Entlang des Parks gab es auch die kleinen grünen Papageien zu sehen, die überall in der Stadt beheimatet waren. Wir liefen bis zum Gullivar Spielplatz. Der Spielplatz besteht aus einer überdimensionalen, am Boden liegenden Gulliver-Figur, auf der die Kinder und auch der ein oder andere Erwachsene nach Herzenslust herumklettern konnten. Leider gab es hier keine Möglichkeit etwas zu trinken zu kaufen, sodass wir es bei den warmen Temperaturen nicht lange aushielten. Da wir immer noch Zeit hatten, bis unser Zimmer bezugsfertig war gingen wir in Richtung Strand. Am Hafen vorbei war es dann nicht mehr weit. Der Strand war, bis auf ein paar Touristen und Strandtuchverkäufer relativ leer. Nachdem wir auch den vierten Verkäufer erfolgreich abwehren konnten gingen wir bis vor zum Meer. Die Kinder waren hell auf begeistert und fingen auch gleich an nach Muscheln zu suchen. Nass und sandig liefen wir den Strand entlang. Ich war nass und die Kinder sandig. Ich habe wohl die Reichweite der Wellen ein klein wenig unterschätzt würden geneigte Beobachter meinen. Naja Dummheit muss eben bestraft werden. Am Strand kehrten wir noch in ein kleines Eiscafe ein und versorgten uns mit Eis und Getränken.

Dann war es endlich Zeit unser Zimmer im Hotel zu beziehen. Ziemlich erledigt von der Anreise beschlossen wir den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Wir besorgten uns noch etwas zum Essen und ließen die Seele baumeln.

2. Tag

der 2. Tag startete mit einem Frühstück im Hotel. Anschließend stand ein Besuch im Oceanografic an.

Oceanografic

Wie immer viel zu früh drehten wir noch eine Runde durch die Stadt der Wissenschaft und stellten uns dann beim Eingangstor an. Minütlich strömten neue Wartende zum Eingang. Was uns aber relativ egal war, da wir ja vorne in der Schlange standen und die Tickets bereits online vorab gebucht hatten. Dann war es endlich soweit und wir durften rein. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Es gab so viel zu sehen und zu entdecken. Wir wussten gar nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. Ein Tier war bunter als das nächste. Hier ein Foto und dort ein Andenken. Der krönende Abschluss sollte die Delphinshow werden. Da sich scheinbar alle Besucher die erste Show anschauen wollten, nutzten wir die Zeit uns alles in Ruhe und ungestört anzuschauen. Bei der nächsten Show sicherten wir uns zeitgerecht gute Plätze. wer nicht hinter einem Pfeiler sitzen möchte, sollte rechtzeitig in die Arena gehen.

Das Oceanografic ist absolut sehenswert!!!!

Museum der Stadt der Wissenschaft

Schon ein wenig müde liefen wir zurück zu unserem Ausgangspunkt. Wir hatten ja schließlich ein Kombiticket und das wollte genutzt werden. Also hieß unser nächster Stopp Museum der Stadt der Wissenschaft. Am Anfang befürchtete ich ein klassisches Museum mit mehr oder weniger Interessanten Ausstellungsgegenständen, bei denen die Kids vor lange Weile und Dessinteresse schon nach wenigen Minuten mit dem Nörgeln anfangen. Als uns allerdings gleich am Anfang ein paar frisch geschlüpfte Küken und noch weitere Eier, die mal frisch geschlüpfte Küken werden wollen begrüßten, war eine Anfangseuphorie zu spüren. Ich hoffte, dass das Museum nicht alles nur auf die Küken gesetzt hatte. Das Museum entpuppte sich als eine große Mitmachausstellung mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Leonardo da Vinci nahm uns mit auf seine Reise. An mehreren Staffeleien hatten Besucher die Möglichkeit Schritt für Schritt eines der bekannten Kunstwerke von da Vinci nachzuzeichnen. Manchen gelang es besser, andere waren auch bemüht. Die Kids waren jedoch total begeistert, auch wenn die Ergebnisse sehr unterschiedlich ausfielen. Das Probesitzen im Rahmen der Mona Lisa oder auch das Ausprobieren unterschiedlicher Geräte und Maschinen, die da Vinci konstruiert hatte brachten neue Energie in unsere müden Gelenke. Nachdem uns da Vinci verabschiedet hatten standen Schattenspiele mit unterschiedlichen Verkleidungen, Sprachverzerrungsmaschinen, physikalische Gesetze und natürlich noch einmal die frisch geschlüpften Küken auf dem Programm. Wiedererwartend war es eine spannende und sehr fesselnde Ausstellung. Die Kinder nutzen jede Gelegenheit anzufassen, was man anfassen durfte, auszuprobieren, was auszuprobieren war. Wir mussten die Kinder quasi nötigen mit uns zum Ausgang zu gehen, da wir wussten, dass der Hunger bald schlagartig eintreten würde. Und jeder der Kinder hat weiß, dass es hier um Sekunden und Leben oder Tod geht.

Irgendwie war unserer Ernährung in dieser Woche sehr von Burgern geprägt. Dabei hätte ich nicht erwartet, dass diese in Spanien so beliebt sind. Nach einem anstrengendem aber sehr interessanten Tag ließen wir den Abend an der Hotelbar ausklingen.

3. Tag

Am dritten Tag wollten wir mal nicht in die Stadt der Wissenschaft. Wir orientierten uns in Richtung Zentrum. Unser erster Halt an diesem Tag sollte die Markthalle sein. Ich schätze die Einfachheit der öffentlichen Verkehrsmittel in London. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass wir uns dort schon besser auskennen. Mit Mühe und Not haben wir es dann doch geschafft die richtigen Ticket zu kaufen. Hier war die sprachliche Barriere ein klein wenig hinderlich. Wir konnten kein Spanisch, der Busfahrer kein Englisch, aber zum Glück sind vier Finger international.

Das Zentrum ist mit seinen teilweise sehr verzierten Bauwerken sehr schön anzuschauen. Die große Markthalle, in der es allerlei unterschiedliche frische Lebensmittel zu kaufen war, war sehr beeindruckend. Es gab Frühste und ich glaube es war Gemüse, welches ich zuvor noch nie gesehen, geschweige denn gegessen hatte. Obst gab es frisch aus der Kiste, säuberlich geputzt zum gleich essen, kandiert, geschwefelt oder auch zum trinken püriert. Also für jeden Geschmack etwas dabei. Auch bei Fleisch und Fisch gab es eine riesige Auswahl. Wir beschränkten uns auf das Obst zum gleich Essen. Nach der Markthallen klapperten wir die sehenswerten Bauwerke im Zentrum ab. Unser eigentliches Ziel war das Cafe de las Horas.

Cafe de las Horas

Dort gibt es das berühmte Agua de Valencia. Der frisch gepresste Orangensaft wird mit Prosecco, einem Likör und Eis gemixt und in einer kleinen Karaffe serviert. Schmeckt unheimlich erfrischend und man merkt den Alkohol nicht. Zu mindestens nicht gleich. Für die Kinder gab es frisch gepressten Orangensaft. In Spanien schmecken die Orangen halt einfach besser. Zur Sicherheit habe ich noch ein Agua de Valencia für unterwegs mitgenommen. Sicher ist sicher.

Als nächstes machten wir Halt bei der Seidenbörse. Der Eintritt war recht überschaubar. Schöne Räume in einem schönes Gebäude. War nett anzuschauen, aber auch schnell erledigt. Das Stadttor, oder besser gesagt eines davon lockte uns auch noch kurz bei sommerlichen Temperaturen die Stufen hoch. Oben angekommen konnten wir den Ausblick genießen. Aber auch dieses Erlebnis war recht kurzweilig, aber auch vergleichsweise günstig. Wir wollten ja auch schließlich nichts auslassen.

Vom Hunger getrieben suchten wir uns ein kleines Lokal. Ich wollte schließlich Paella probieren. ich musste feststellen, dass es nicht die eine Pealla gab, sondern verschiedene Arten der Zubereitung. Leicht überfordert entschied ich mich für die eher klassische Variante mit Kaninchen. Es war schon lecker. Auf dem Rückweg wanderte wir durch den Park, der früher als Flussbett diente und sich quer durch die Stadt zog. Den Gulliverspielplatz vor Augen stapften die Kids tapfer Meter um Meter. Dieser Spielplatz scheint bei Schulen/Kindergärten und Touristen sehr beliebt zu sein. Die Schulklassen hatten praktischer Weise alle die gleiche Kleidung an, sodass man die Kinder gut auseinander halten konnte. Es gab eine Wasserstelle und ein WC. Leider gibt es keinen Kiosk oder so, an dem man sich mit Eis oder kalten Getränken versorgen kann.

Auf dem Rückweg versorgten wir uns in der Mall mit Essen und gingen zurück ins Hotel. Dort setzten wir uns an die Bar und verbrachten den Rest des Abends. Die Mitarbeiter des Hotels waren so freundlich und druckten den Kindern Malvorlagen aus.

4. Tag

Wir hatten lange überlegt, was wir uns noch anschauen wollten. Schließlich entschlossen wir uns dazu in den Bioparc zu fahren. Zu erst schreckte uns der Preis etwas ab, aber ich muss sagen es lohnt sich.

Bioparc

Der Bioparc ist ein Zoo am Rand der Stadt. Mit dem Bus fuhren wir in die Nähe des Parks. Der Eingang wurde von einer riesigen Metallskulptur geziert. Es war nicht viel los, daher hatten wir an der Kasse eine relativ kurze Wartezeit. Ich habe schon einige Zoos und Tiergärten gesehen, aber ich muss sagen, dass dieser einer der schönsten war. Wir wussten gar nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. In jeder Ecke gab es Tiere, Pflanzen oder einfach sehr schön angelegte Gehege zu betrachten. Idyllisch plätscherte kleine Wasserfälle auf kleinen Inseln. Ca. 4 Stunden genoßen wir den Aufenthalt im Park. Zwischendurch holten wir uns eine kleine Stärkung. Jeder Besuch in einem Zoo oder Museum führt natürlich durch den Shop. Kurzerhand wurden zwei Kuscheltiere adoptiert und für die Heimreise verpackt. Pumi und Otti gehören ja jetzt zur Familie.

Botanischer Garten

Auf dem Rückweg viel uns noch der Botanische Garten ins Auge. Der Garten war gar nicht so leicht zu finden, da uns diverse Baustellen den direkten Weg versperrten. Der Garten war voll von einheimischen Pflanzenarten, die auf Grund des Klimas natürlich etwas vielfältiger ist als die österreichische Vegetation. Jedenfalls gab es viel Schatten. Bei 30 Grad gar nicht so schlecht. Ich wusste gar nicht, dass Kakteen so groß werden können. Ein sehr interessanter Garten. Der Eintritt war auch überschaubar.

Auf dem Rückweg gab es diesmal Sushi in einem netten Lokal in der Shopping Mall in der Nähe des Hotels.

5. Tag

Am letzten Tag unseres Aufenthalts besuchten wir noch einmal die Stadt der Wissenschaft. Wir wollten noch das letzte unerkundete Fleckchen entdecken. Kurzerhand buchten wir Tickets für die L´Hemisféric. Wir entschieden uns für ein Zeichentrickabendteuer. Die Plätze in diesem sonderbaren Kino waren sehr steil angeordnet und jeder Besucher erhielt eine Art Kopfhören, bei dem man die gewünschte Sprache einstellen konnte. Deutsch war leider nicht verfügbar und irgendwann haben wir die Kopfhörer abgenommen, da es zeitgleich bei spanischer und englischer Beschallung sehr anstrengend wurde. Der Film war ganz in Ordnung. Die Art des Kinos war schon sehr interessant. Vielleicht hätte uns ein anderer Film mehr vom Hocker gehauen. Anschließend gingen wir zurück zur Shoppingmall und aßen auf Wunsch der Kinder noch einmal Sushi. Dann war es auch schon Zeit zurück zum Hotel zu gehen und unsere Rucksäcke zu holen. Zu erst wollten wir mit den Öffis zum Flughafen fahren und stiegen fest entschlossen in den Bus. Bei der U-Bahnstation hätten wir eine aufladbare Karte benötigt. Da wir aber nicht verstanden haben, wie genau es funktioniert, sind wir spontan auf ein Uber umgestiegen. So war die Fahrt doch um einiges angenehmer und schneller.

Am Flughafen wollten wir natürlich auch noch die Lounge ausprobieren. Man darf hier nicht zu hohe Ansprüche haben. Wir konnten noch einen Platz ergattern und irgendwie haben wir auch jeder etwas zum essen und trinken gefunden. Ziemlich erledigt von der Woche waren wir froh, als wir endlich im Flugzeug saßen und auf dem Weg nach Hause waren. Das eigene Bett ist eben doch das Beste.

Valencia ist auf jeden Fall einen Besuch wert, aber mehr als 4-5 Tage braucht man nicht, um die wichtigsten Dinge zu sehen.

Ich freue mich schon darauf, euch von unserer nächsten Reise zu berichten.

Bis Bald.

Wir haben es schon wieder getan (Juli 2025)

Lange lies der nächste Besuch nicht auf sich warten. Wir nutzten die kinderfreie Zeit für ein paar gemeinsame Momente zu zweit. und wo geht das besser, als in unserer Lieblingsstadt.

Bei diesem Aufenthalt entschieden wir uns mal für ein Hotel in einer anderen Ecke von London. Greenwich war dieses Mal unser Ziel. Aber zuerst verschlug es uns mal wieder für ein kurzes Frühstück zum Borough Market. Nach ein paar Bagel und einen Kaffee fuhren wir mit der U-Bahn nach Canary Wharf. Am frühen Morgen war dort alles noch sehr ruhig. Daher entschlossen wir uns einen unserer Lieblingsplätze aufzusuchen. Lever and Bloom lag jetzt nicht unbedingt auf dem Weg, aber was tut man nicht alles für ein paar extrem leckere Cinnamon buns. Anschließend wollten wir uns eines der größten Shoppingcenter Londons anschauen. Das Westfield London hat unsere Erwartungen betreffend der Größe weit übertroffen. Hier kann man sicher einen ganzen Tag verbringen und viel Geld ausgeben. Nach ein bisschen Shopping war eine kleine Stärkung im the Anchor mehr als notwendig. Ein kurzer Besuch in diesem Pub ist schon quasi zur Tradition geworden.

Zedwell Hotel Greenwich

Als die Zeit reif für unser Check In war, machten wir uns auf den Weg nach Greenwich. Die Busfahrt dorthin gab uns wieder einen tollen Einblick in einen neuen, für uns noch unbekannten Stadtteil. Das Hotel war von Außen sehr unscheinbar. Zum ersten Mal wollten wir ein Hotelzimmer ohne Fenster ausprobieren. Das ist ja zur Zeit offensichtlich total im Trend. Im Hotelzimmer war allerdings nicht nur das Tageslicht Mangelware bzw. nicht vorhanden, sondern auch die Einrichtung war mehr als spartanisch. Außer eine Matratze am Boden gab es eigentlich nichts. Das einzige bewegliche neben der Matratze war ein kleiner Mülleimer im kleinen Bad. Wenn man keine, aber auch so gar keine Ansprüche an ein Hotelzimmer hat, wird man hier nicht enttäuscht. Es war einen Versuch wert, eine Wiederholung kommt für uns eher nicht in Frage. Das gute am fehlenden Fenster war, dass man nicht bemerkt wann die Sonne aufgeht. Ich glaube so lange habe ich schon ewig nicht mehr geschlafen.

The Tower of London

Foottrucks Tower of London

Nach ca. 4,5 Stunden Besichtigung des Towers plagte uns der Hunger. Bereits am Morgen hatten wir die Foottrucks vor dem Tower entdeckt. Der „Duck Truck“ lockte uns am meisten. Man hatte u.a. die Wahl zwischen Bowl und Wrap. So etwas in der Art hatte ich zuvor noch nie gegessen. Geschmacklich sehr interessant und ziemlich lecker. Wenn man Ente mag sollte man einen Versuch wagen.

Ben and Jerrys

Nach dem „Duck Truck“ brauchten wir noch etwas Süßes. Was bot sich da mehr an, als das beste Eis der Welt. Ich als bekennender Ben and Jerry`s Junkie musste nicht lang überzeugt werden. Dieses sensationelle Eis kombiniert mit Salted Karamelsoße und Sahne war ein Gedicht. Es war die ca. 5000 Kalorien eindeutig wert.

Camden und The World’s End

Relativ spontan fuhren wir nach Camden. Wir lernte wieder eine neue und sehr eindrucksvolle Seite Londons kennen. Street Art, außergewöhnliche Menschen, Musik, Geschäfte und Kulinarik erwarteten uns in diesem besonderen Stadtteil. Es war viel los, aber es war trotzdem angenehm.

Bevor wir uns durch die Straßen schlugen kehrten wir noch für einen kurzen Zwischenstopp im Pub ein. „The World`s End“, hier war der Name Programm. Der geneigte Rock Fan würde sich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit wohlfühlen. Laute Rockmusik dröhnte aus den Lautsprechern während Capitan Jack Sparrow die Gäste bediente. Cooles Ambiente und leckeres Bier. Am Nachmittag/ Abend geht hier sicher die Post ab.

Anschließend gingen wir gemütlich die Straße entlang, bis wir zu einem kleinen Kanal mit unzähligen Schleusen kam, durch die sich die kleinen Hausbote den Weg bahnten. Die Schleusen mussten mit harter Arbeit und Muskelkraft von den Bewohnern der Hausboote bedient werden. Nach der Schleuse ist vor der Schleuse, so schien es zumindestens auf dem kurzen Stück des Kanals, welches wir uns anschauten. Generell schien dieses Schauspiel zahllose Touristen anzuziehen, so auch uns.

An einem der zahllosen kleinen Stände konnte ich sogar noch ein Souvenier für zu Hause finden. Hier findet man Dinge, die es sonst an den üblichen Touristen Hotspots nicht gibt. Handwerk und Kunst stehen hier an erster Stelle.

Grafittitunnel

Schon ein wenig müde, aber noch nicht am Ende machten wir uns auf dem Weg zum bekanntesten Tunnel der Stadt. Dieser Tunnel in Waterloo wurde offiziell für die Sprayer freigegeben. Jeder der kann und mag darf sich hier künstlerisch entfalten. Der eine mit mehr, der andere mit weniger Talent. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und Kunst ist das, was man daraus macht. Die Kombination aller Bilder macht aus dem Tunnel ein bemerkenswerten Ort. Auch für Neulinge und Interessierte gibt es vor Ort die Möglichkeit sich auszuprobieren. Gegen ein paar Pfund kann man sich an einem Stand eine Dose der bunten Sprühfarbe kaufen und sich in die Riege der Künstler einreihen.

The Royal Horse Guards

In den sozialen Medien wird über diese Attraktion im Überfluss berichtet. Natürlich musste ich mir auch selbst ein Bild machen. Eine klassiches Touristenfoto war schnell erledigt. Die königlichen Pferde und Reiter waren quasi umringt von Interessierten. Wir folgten dem Schwarm der Touristen in der Hoffnung auf weitere spannende Erlebnisse durch den Innenhof auf die andere Seite des Gebäudes. Auf dem großen Platz hinter dem Haus gab es einen abgesperrten Bereich. Die ersten Touristen stellten sich bereits brav an die Absperrung. Gespannt vor Aufregung taten wir es ihnen gleich und suchten uns die vermeidlich besten Plätze. Wir hatten ja keine Ahnung, was genau hier stattfinden sollte und vor allem wann genau? Da es mit fortgeschrittener Zeit immer voller auf dem Platz wurde, konnte es ja nicht mehr lange dauern. Das dachten wir zumindestens. Irgendwann entschied ich mich dafür kurz im Internet zu schauen, auf was wir hier eigentlich warten. Es sollte demnächst die Wachablöse stattfinden. Aus Richtung Palast kam kurz darauf eine Gruppe Reiter mit ihren Pferden, begleitet von berittenen Polizisten. Nachdem die Reiter auf dem Platz Stellung bezogen hatten und es ein paar Mal hin und her ging, passierte sehr, sehr lange mal gar nichts. Irgendwann war die Ablöse abgeschlossen und die alte Garde machte sich auf den Weg zurück zum Palast. An sich nett anzuschauen, jedoch hätte es für meinen Geschmack auch deutlich schneller gehen können.

Cable Cars

Am nächsten Tag wollten wir einen weiteren Punkt auf unserer Liste abarbeiten. Ich hatte schon einiges von den Cable Cars gelesen und da waren sie jetzt. Der Höhenangst zu Trotz stiegen wir zu zweit in die kleine Gondel und gondelten über die Themse. Ein wirklich tolles Blick auf die O2 World und den Flughafen London City. Kurz vor der Landung konnte man den Piloten noch viel Glück wünschen und hoffen, dass er nicht gegen das Tragseil der Gondeln flog. Eine sehr wackelige Angelegenheit. Ich mache kein Geheimnis darauf, dass ich froh war wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Wer den doppelten Spaß haben möchte, kann einfach sitzen bleiben und mit der gleichen Gondel wieder zurück fahren.

China Town und die gebackenen Fische

China Town war uns bereits bekannt, jedoch wollte ich unbedingt noch die kleinen gebackenen Fische mit Füllung probieren. Nach etwas Suchen konnten wir eine Chinesische Bäckerei finden, die diesen kleinen Fische anbot. Wir konnten nicht identifizieren um welche Füllung es sich handelte. Selbst Deepl ließ uns im Regen stehen. Also blieb uns nichts anderes übrig, als mutig dem Fisch den Kopf abzubeißen und zu hoffen, dass es keine böse Überraschung gab. Nach einem kurzen Moment der Angst kam die Erleichterung. Eine cremige Füllung mit einem vanilleähnlichem Geschmack rundete den weichen leckeren Teig ab. Das Risiko hatte sich gelohnt. Da die kleinen süßen Fische unseren Hunger nicht stillen konnten suchten wir uns noch ein Lokal. In China Town gibt es leider viele Lokal, in denen ausschließlich Barzahlung akzeptiert wird. Aber wir hatten Glück und konnten ein Lokal mit Kartenzahlung ausfindig machen. Mit unseren gebratenen Nudeln machten wir uns auf den Weg zu unserer nächsten Station.

Leicaster Square

Am Leicaster Square gibt es einiges zu sehen und zu entdecken. Rund um den kleinen Park sind Statuen weltbekannter Filme versteckt. Es gibt eine Übersichtskarte mit einer kurzen Beschreibung und der Lage der einzelnen Statuen. Eine Gelegenheit für tolle und witzige Fotos.

Auch dieser Ausflug nach London hatte es wieder in sich und hat uns um wertvolle Eindrücke bereichert. Die nächste Reise ist bereits geplant und hält sicher wieder viele Überraschungen für uns bereit. Bis zum nächsten Mal.

So langsam wird es auffällig… (März 2025)

Der nächste Besuch ließ nicht lange auf sich warten. Dieses Mal aber mit Übernachtung, da wir gefühlt vom letzten Mal noch total erledigt waren. Aber zuerst stand noch das ein oder andere Erlebnis auf dem Plan. In der Früh nutzten wir die Ruhe für einen kleinen Spaziergang zu unserem ersten Programmpunkt. Der Hyde Park war am frühe morgen lediglich von den hochmotivierten Joggern frequentiert. Wir hatten sogar Glück und haben eines der berühmten grauen Eichhörnchen gesehen.

Für den Vormittag hatten wir Karten für das Frameless. Eine digitale Ausstellung bekannter Kunstwerke.

FRAMELESS | The Ultimate Immersive Art Experience

Durch verschiedene Videos aus dem Internet hatten wir schon eine ungefähre Vorstellung von dem, was uns erwartet. Der Einlass ging schnell und unkompliziert. Es gab ein kleines Cafe und natürlich einen Shop. Die Ausstellung selbst war in unterschiedliche Räume unterteilt. Jeder Raum hatte ein eigenes Thema (z.B. Colour in motion) und entsprechend unterschiedliche Bilder, die in einer Abfolge wiederholt wurden. Ein Durchlauf dauerte ca. 30 Minuten. Die Bilder wurden mit gut abgestimmter Musik oder authentischen Geräuschen untermalt. Wir als bekennende Kunstbanausen waren total begeistert. Einzige der Raum mit den abstrakten Bildern war nicht so unser Fall. Dafür waren alle anderen Räume um so beeindruckender. Einige Bilder fielen nach einiger Zeit als kleine Blätter zu Boden. Da kam das Kind in mir zum Vorschein und ich lief durch den Blätterwald, wie früher im Herbst. Was für ein Spaß. Ein klarer Daumen hoch.

Oxfort Street

Nach ein bisschen Kultur legten wir einen kurzen Shoppingtripp ein. Die zu Hause -Gebliebenen sollten ja auch was von unserem Ausflug haben. Im Adidas Store wurden wir schnell fündig. Ich liebe Shopping in London, da man doch einiges bekommt, was es bei uns nicht gibt und immer wenn ich gefargt werde, wo ich dies oder das her hab mit einem breiten Grinsen sagen kann „aus London“. Falls es irgendwer nich nicht gemerkt hat. Ich habe mich unendlich in diese Stadt verliebt.

British Museum

Im Vorwege hatte ich bereits die kostenlosen Tickets inkl. Timeslot gebucht. Der Einlass ging sehr schnell. Ohne Ticket wäre die Wartezeit um einiges länger gewesen. Das Museum ist sehr groß. Hierfür sollte man doch etwas Zeit einplanen. Uns interessierte jedoch nur das Gebäude selbst.

Ansonsten gab es viele Steintafeln und unzählige Vasen, die uns in Anbetracht des bereits langen Tages mit vielen Erlebnisse nur noch am Rade interessierten. Daher war unser Aufenthalt sehr kurzweilig, aber dennoch ein tolles Erlebnis.

The California – London Kings Cross

Nach vielen Eindrücken und doch wenig Schlaf am Vorabend, hat es uns recht zeitig in unser Hotel verschlagen. Nach dem unkomplizierten Check In haben wir unser „rosa Zimmer“ bezogen. Ein kleines und sehr verwinkeltes Hotel gleich in der Nähe vom Bahnhof Kings Cross. Nettes Personal und ein sauberes Zimmer. Völlig erledigt fielen wir aufs Bett und schaften es auch nicht mehr aufzustehen. Nach einer kurzen Nacht ging es dann mit einem Uber zurück zum Flughafen und ab nach Hause. Frühstück gab es in der Flughafen Lounge. Wieder einmal ein toller Aufenthalt in der schönsten Stadt der Welt.

Schnell nochmal nach London (Jänner 2025)

Schon nach kurzer Zeit war die Sehnsucht nach dieser tollen Stadt sehr groß, dabei war die letzte Reise noch gar nicht lange her. Da meine Zeit immer sehr knapp ist, wollte ich endlich mal wieder einen Shoppingtag einlegen. Da hatte mein Freund die Idee, warum nicht einfach in London shoppen? Gesagt getan. Also schauten wir nach einem geeigneten Datum und günstigen Flügen. Und siehe da wir hatten Glück und konnten für nicht mal 40€ pro Person einen Hin- und Rückflug nach London buchen. Dieses Mal wollten wir einen 1-Tagestrip ausprobieren und uns die Hotelkosten sparen.

Wir machten uns quasi mitten in der Nacht auf dem Weg zum Flughafen und flogen mit dem ersten Flieger nach London. In Gattwick angekommen führen wir wieder mit dem Zug in die Stadt. Unser erstes Ziel sollte die Battersea Power Station werden. Ein altes Kraftwerk, dass mittlerweile zu einer Shopping Mall umgebaut wurden und eine ganz besondere Attraktion zu bieten hat. Da wir aber wirklich sehr früh in der Stadt waren, machten wir noch einen kleinen Umweg zum Registry Office of Kensington and Chelsea. Da wir dieses Registry Office für unsere Hochzeit im nächsten Jahr ausgewählt hatten, wollten wir uns die Gegend kurz anschauen. Ich denke, dass wir uns richtig entschieden haben, aber das werden wir dann im nächsten Jahr sehen.

Zu Fuß machten wir uns dann auf den Weg zur Battersea Power Station. Entlang der Themse war es ein schöner Spaziergang. Ich war ein wenig irritiert von den motivierten Joggern in kurzer Hosen und kurzen T-Shirts bei ambitionierten minus 5 Grad. Wir wollte nur schnell ins Warme. Leider war die Battersea Power Station offen wie ein Scheunentor und entsprechend kalt zog es durch das Haus. Aber davon ließen wir uns nicht beeindrucken. Das Gebäude selbst war sehr imposant. Die Mischung aus Backsteinen und einer schwarzen Metallkonstruktion geben der Mall eine ganz besondere Atmosphäre.

In der Battersea Power Station gibt es zudem auch einen gläsernen Aufzug (Lift 109) mit einer unglaublichen Aussicht über London.

Lift 109 | Battersea Power Station

Die Preise sind je nach Paket nicht ganz günstig. Da wir uns zeitlich nicht binden wollten, haben wir uns für die any time Tickets entschieden. Diese liegen bei 24 Pfund pro Person.

Lift 109 | Tickets – Lift 109

Vor der Fahrt gibt es auf einer kleinen Ausstellungsfläche wichtige Informationen zum Gebäude bzw. zur früheren Verwendung. Anschließend schaut man sich in einer überschaubaren Gruppe einen kleinen Film an, bevor es dann einige Treppenstufen nach oben zum Aufzug geht.

Dann geht sie auch schon los die wilde Reise. Mit bunten Lichtern und Geräuschen untermalt fährt der Aufzug durch einen der 4 Schornsteine nach oben. Oben ploppt man dann, wie eine steckengebliebene Seifenblase aus dem Schornstein. Leider war das Wetter bei unserer Fahrt nicht ganz so toll. Die Aussicht war dennoch beeindruckend. Wir konnten im Aufzug herumlaufen, sodass man einen kompletten Rundumblick genießen konnte.

Nach ein paar Minuten ging es dann wieder nach unten. Sicherlich ein einmaliges Erlebnis, aber wie gesagt nicht ganz günstig.

Nach unserem Ausflug in luftige Höhen ging es dann zurück in die Mall. Schließlich hatten wir noch einen Shoppingtag vor uns. Die Mall war für einen Samstag sehr leer und daher für uns sehr angenehm. Wir waren relativ schnell erfolgreich, aber auch sehr schnell fertig mit der Mall.

Für einen kurzen Snack zog es uns natürlich in unser Lieblingspub. (The Anchor)

Bei einem Bier und einer Portion Mac & Cheese schmiedeten wir weitere Pläne. Kurzer Hand entschlossen wir uns etwas neues auszuprobieren und fuhren mit der U-Bahn nach Canary Warf. Wir hörten, dass es dort unter den Hochhäusern auch Malls geben soll. Als wir aus der U-Bahn kamen waren wir kurz orientierungslos und wussten nicht so recht wohin. Nach ein wenig suchen fanden wir dann den Eingang zur Mall. Im Nachhinein hätten wir es auch einfacher haben können, indem wir direkt von der U-Bahn in die Mall gegangen wären. Aber einfach kann jeder. Es gibt ein paar ganz interessante Geschäfte. War nett zu sehen, ist aber auch kein Muss. Ich war zu dieser Zeit auch schon sehr müde, da wir wirklich früh aufgestanden und schon viel gelaufen sind.

Am späten Nachmittag machten wir uns auch schon wieder auf den Weg zum Flughafen. Der Tag war natürlich wieder ein absolutes Erlebnis. Allerdings hört es sich, in der Früh nach London zu fliegen und am Abend zurück in der Theorie besser an. Es war unheimlich anstrengend und würde ich so auch nicht wieder machen. Man sollte schon die Zeit und das Geld für eine Übernachtung einplanen. Bis zum nächsten Mal.

Alle guten Dinge sind 3 (November 2024)

Lange lies die nächste Reise nach London nicht auf sich warten. Dieses mal waren auch die Kids wieder mit dabei. Daher habe ich bei der Planung natürlich auch auf ein kindgerechtes Rahmenprogramm geachtet. Am Nachmittag hob der Flieger Richtung London Gatwick ab. Nach einem ruhigen Flug kamen wir pünktlich in Gatwick an. Dieses Mal kannten wir uns ja schon aus. Wir gingen direkt zum Bahnhof und fuhren mit dem Zug wieder zur London Bridge. Zu Fuß gingen wir gemütlich zum Hotel (Novotel). Wir kannten den Weg bereits, da wir beim letzten Aufenthalt im Hotel gleich nebenan (Ibis Style) übernachtet hatten.

Da es bereits Abend war, wollte wir eigentlich nur noch etwas Essen und dann früh ins Bett, damit wir m nächsten Tag ausgeruht die Stadt unsicher machen konnten.

Das Hotelrestaurant hatte ein cooles Ambiente. Es gibt Kindermenüs mit einem Hauptgericht, einem Getränk und Nachtisch. Den Kids hat es geschmeckt. Ich hatten ein Club Sandwisch mit Pommes. Das war wirklich lecker. Preislich war das Restaurant nicht ganz günstig. Pro Kind ein Menü war relativ viel, sodass sie sich am nächsten Abend eine Pizza geteilt haben.

Das Zimmer haben wir ohne Frühstück gebucht, da mir der Preis einfach zu hoch war. Bei dem bisschen, was wir zum Frühstück essen waren ca. 25€ pro Person einfach zu viel. Damit wir aber in der Früh den Unmut der hungrigen Minimenschen mildern konnten ging mein Freund noch in der Nähe auf die Suche nach Nahrung. Ein paar Gehminuten entfernt gab es den Amazone Fresh. Wir als bekennende Amazone Fans waren natürlich neugierig. Amazone Fresh ist ein sehr interessantes Konzept, das ich so noch nicht kannte. Um den Laden zu betreten, muss man sich mit seinem Amazon Account auf der Handyapp anmelden und dann. Dort gibt es einen QR Code, den man dann im Laden einscannen muss. Es gibt einen Mitarbeiter/ eine Mitarbeiterin vor Ort, die im Zweifel helfen. Was man kaufen wollte konnte man in einen kleinen Korb legen. Der Laden ist überall mit Kameras ausgestattet, die erkennen was man nimmt. Wenn der Einkauf erledigt ist geht man einfach raus. Der Einkauf wird dann automatisch vom Amazon-Konto abgebucht. Ungewohnt, aber irgendwie cool. Nach diesem Prinzip gibt es mittlerweile einige Geschäfte in London. Bei einem Aldi war es ähnlich. Glücklich und mit ein paar Snacks für das erste Frühstück kehrte mein Freund ins Hotel zurück.

Leider gibt es in London nicht, wie gedacht an jeder Ecke Beigel. Daher begab ich mich auf die Suche und habe im Internet den ein oder anderen Beigel Shop, die sogar 24/7 geöffnet haben. In der Früh nach einem kleinen Snack machten wir uns auf den Weg zu einem der Beigel Shops.

Da die Große eine Naschkatze ist war natürlich klar, dass auf ihren Beigel Nutella kommt. Der Kleine wollte Thunfischaufstrich, ich liebe Cremechees und Lachs und mein Freund wollte einen Beigel mit Bacon. Vor lauter Bacon konnte er den Beigel gar nicht sehen. Wir wurden alle mehr als satt und geschmeckt hat es auch. Das einzig negative war, dass der Kaffee aus Instantpulver gemacht wurde. Aber da ich als Kaffeejunkie zu dieses Zeit noch deutlich unter meinen Soll war bliebt mir nichts anderes übrig. Ich habe es überlebt und der Kaffee war gar nicht so schlecht. Anschließend fuhren wir mit dem Bus zur Tottenham Court Road, da wir den Kindern unbedingt den Butterfly Trail zeigen wollten. Leider gab es an diesem Tag ein Spezial Event und der Butterfly Trail wurde nicht gezeigt. Naja dann eben beim nächsten Mal. Weil wir schon in der Gegend waren sind wir kurzer Hand zu Lever & Bloom gegangen. Cinnamon Buns gehen ja immer. Weiter ging es zur Paddington Station. Dort suchten wir auf dem Bahnsteig die Paddington Figur. Schnell ein paar Fotos und dann weiter zum Shop. Solche Shops scheinen die Kinder magisch anzuziehen. Auch hier gab es eine Bank mit Paddington, die sich für ein paar Erinnerungsfotos wirklich gut eignet. Am Seiteneingang der Paddington Station gibt es eine bewohnte Uhr. Der Mann in der Uhr ist hier für die korrekte Uhrzeit verantwortlich und kommt seinem Job auch gewissenhaft nach. Lieb anzuschauen.

Wenn wir mit den Kindern unterwegs sind, darf natürlich ein Besuch bei Hamleys nicht fehlen. Um die Kinder beim Englisch lernen zu unterstützen, haben wir uns eine englische Tonie Figur gekauft.

Für diesen London Aufenthalt hatte ich mich rechtzeitig um Tickets für den Sky Garden gekümmert. Ca. 3 Wochen vor dem eigentlichen Termin werden die Slots freigeschalten. Dann muss man schnell sein, wenn man ein paar von den begehrten Tickets ergattern möchte. Wir waren ca. 30 Minuten vor unserem Timeslot dort und haben uns brav angestellt. Da alle Besucher durch eine Sicherheitskontrolle müssen dauert es ein wenig. Aber im Großen und Ganzen waren wir schnell durch und konnten mit dem Aufzug nach oben Fahren. Der Ausblick, wenn man aus dem Fahrstuhl steigt ist wirklich wow. Der Garte ist mit den unterschiedlichsten Pflanzen bestückt und es gibt kleine Bar, bei denen man sich niederlassen kann. Es gibt dort auch ein Restaurant mit bezauberndem Ausblick. Hier kann man vorab auch einen Tisch reservieren, einen separaten Timesolt benötigt man dann nicht mehr. Da war Ende November dort waren, war schon alles weihnachtlich dekoriert und entsprechend war die Getränkekarte ausgestattet. Es gibt auch einen Außenbereich, der allerdings nicht überdacht ist. Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass der Eintritt natürlich auch kostenlos ist.

Nach dem Besuch im Sky Garden waren wir schon sehr hungrig. Was lag da näher als unser Lieblingspub. Die Kinder wollten unbedingt Mac&Chees ausprobieren. Also nahmen wir Kurs auf the Anchor. Wir suchten uns einen Tisch und suchten uns etwas aus der Karte aus. Die Kinder hatten Mac&Chees und eine Limo, mein Freund sein gebliebtes Cider und einen Burger, ich nahm wieder Knoblauchbrot, Mac&Chees und mein Lieblingsbier. Anschließend ruhten wir uns im Hotel etwas aus. Für den Nachmittag hatte ich Tickets für Paddington in Peru in der County Hall gleich neben dem London Eye. (Paddington Expiriance)

Leider durften wir dort keine Fotos machen. Ich hätte euch gern etwas von diesem grandiosen Erlebnis gezeigt. Schon bereits im Wartebereich ging es los mit Tanzen, Lachen und Singer um den Besuchern die Wartezeit zu versüßen. Dann ging es mit dem Zug nach Windsor Garden, wo wir von Frau Brown in Empfang genommen. Die Schauspieler sind wirklich toll und alles ist detailgetreu nachgestellt. Man hat wirklich das Gefühl die Browns zu Hause zu besuchen. Es gibt viel zu tun und jeder bekommt eine Aufgabe. Ein tolle interaktive Führung durch die Geschichte. Natürlich spielt die Orangenmarmelade eine wichtige Rolle und gemeinsam haben wir alles gegeben, um den Marmeladentag zu retten und Paddington zu helfen. Die Kids können noch nicht so gut Englisch, aber sie waren trotzdem immer vorne mit dabei. Mit Hände und Füßen hat die Verständigung mit den anderen Kindern gut funktioniert. Ich bin immer wieder begeistert, wie anpassungsfähig Mimimenschen so sein können. Nach dem Abenteuer gab es noch rauschendes Fest mit Orangeneis, Malstation und Fotos mit Paddington. Im Shop wurde dann noch zwei kleinen Bären ein neues zu Hause geschenkt. Die Kinder haben noch lange von diesem Erlebnis erzählt und der Marmeladensong ist uns allen in Erinnerung geblieben. Marmalade, Marmalade, Marmaladeday…

Auf dem Rückweg zum Hotel wollten die Kids eigentlich nochmal in unser Pub, aber leider war es so voll, dass wir keinen Tisch mehr bekommen haben. Also ließen wir den Abend im Hotelrestaurant ausklingen.

Für den letzten Tag hatten wir das Naturhistorische Museum auf dem Plan. Nach einem kleinen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach South Kennsington. Dieses Mal hatte ich mich rechtzeitig um einen Timeslot gekümmert. Da wir am Nachmittag wieder zum Flughafen mussten, wollten wir gleich in der Früh mit dem Besuch im Museum starten, damit wir ausreichend Zeit hatten. Der Garten des Naturhistorischen Museums ist wirklich beeindruckend und eignet sich hervorragend, um die Wartezeit bis zum Einlass zu überbrücken. Auch hier gab es wieder eine lange Schlage, aber alles lief sehr geordnet ab. Sobald das Museum geöffnet wurde ging es zügig voran, also keine Angst. Ohne Timeslot kann es natürlich anders aussehen. Also am besten einen Timeslot buchen. Der Eintritt ist ohnehin kostenlos und auch für den Timeslot zahl man nichts.

Das Gebäude selbst ist schon eine Attraktion für sich. es gibt sooooo viel zu sehen. Ein bisschen fühlt man sich wie in Hogwarts. Es war für alle eine tolle Erfahrung. Auch in diesem Museum empfiehlt es sich eine Übersichtskarte mitzunehmen, damit man die Orientierung nicht verliert. Es gab auch eine Sonderausstellung, für diese muss man allerdings ein Ticket kaufen. Da es auch ohne die Sonderausstellung so viele Räume gab, haben wir uns kein Ticket gekauft. Zum Mittag haben wir uns in das Restaurant gesetzt und jeder ein Kindermenü gegessen. Es gibt die klassischen Gericht, wie Nudeln mit Tomatensoße, Nugget, Pommes usw. Es hat allen Geschmeckt und die Portionen waren für uns ausreichend. Nach einer kleinen Pause ging es dann weiter. Es gab einige große Räume mit vielen verschiedenen Steinen und Mineralien. Das war dann irgendwann etwas langweilig, aber jeder kann ja selbst entscheiden, was er sich anschaut und in welchem Tempo. Gegen Mittag wurde es dann auch deutlich vollen und die Luft teilweise etwas stickig. Das große Highlight war zum Schluss natürlich der Shop. Ohne Andenken konnten wir ja nicht nach Hause gehen. Wir waren ca. 4,5 Stunden im Museum, wobei wir immer recht schnell unterwegs sind. Man kann hier wahrscheinlich auch ohne Weiteres einen ganzen Tag verbringen. Nach dem Museum machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Von der London Bridge führen wir mit dem Zug nach Gatwick. Ein weiterer London Besuch ging zu ende. Wir waren alle ziemlich erledigt aber happy, dass wir so viele tolle Dinge erlebt haben. Bei der Rückreise planten wir bereits unser Wiederkommen. Die nächste Reise lies nicht lange auf sich warten. Bis Bald London.

Schon wieder da (Juli 2024)

Nachdem uns London bei unserem ersten Besuch so fasziniert hat, sind wir ein paar Monate später wieder nach London gereist. Dieses Mal waren wir allerdings nur zu zweit.

Für unseren Trip konnten wir sehr günstige Flüge über eine Billig Fluglinie ergattern. So lernten wir auch gleich einen neuen Flughafen kennen. In Gatwick gelandet mussten wir uns erst einmal orientieren. Wir hatten uns vorab schon ein wenig informiert und waren uns einig, dass wir mit dem Zug in die Stadt fahren wollten. Um in der Stadt möglichst viel zu Fuß machen zu können haben wir uns für ein Hotel in der Nähe der London Bright entschieden. Jetzt war es die Aufgabe den Bahnhof, das richtig Gleis und den Richtigen Zug zu finden. Nach dem langen Weg durch den Flughafen kamen wir in die Ankunftshalle, dort war alles gut ausgeschildert. Nach einer kurzen Versorgungspause für Snacks und Getränke gingen wir zu den Anzeigetafeln für die Züge. Jetzt war noch das Ticket Problem zu lösen. Es gab jede Menge Automaten, aber auch lange Schlangen davor. Beim Zugang zu den Gleisen befanden sich wieder, die uns bereits von der U-Bahn bekannten Schranken. Wir entschlossen uns einfach beim Servicepersonal nach zu fragen. Es bestand wieder die Möglichkeit einfach mit contacless Payment (Handy/ Karte/ Smartwatch) zu zahlen. Also kein Anstellen, sondern gleich durch die Schranke direkt auf den Bahnsteig. Züge in Richtung London Bright fahren alle 10-30 Minuten. Die Dauer der Fahrt hängt ab von den angefahrenen Bahnhöfen. Die schnellste Verbindung dauert ca. 30 Minuten. Auf dem Bahnsteig war einiges los, aber das Servicepersonal hatte alles im Griff. Wir haben sogar einen Sitzplatz bekommen. Im Zug wird über Monitore die Auslastung in den einzelnen Wagons angezeigt, sodass jeder der sitzen möchte die Möglichkeit dazu hat. Die Fahrt war sehr angenehm. Pünktlich erreichten wir den Bahnhof London Bright.

Da wir nur mit kleinen Rucksäcken unterwegs waren ging unsere Tour gleich los. Anfangs viel es mir schwer mich mit dem Gendanken anzufreunden, dass ich nur begrenzt Platz für meine Sachen hatte, aber es ist so viel angenehmer ohne großes Gepäck zu reisen. Man ist schneller und flexibler. Alles war man für einen Kurztrip braucht passt in einen Rucksack.

Die erste Station sollte wieder der Borough Market sein. Auf den Weg dorthin kamen wir an the Shard und the golden Hint vorbei. Zu the Shard schreibe ich später noch etwas. The golden Hint ist ein kleines „Piratenschiff“, welches in einem Dock direkt an der Themse liegt. Es ist nett anzuschauen. gegen Bezahlung gibt es auch die Möglichkeit sich das Schiff von Innen anzuschauen. Das haben wir jedoch ausgelassen. Da es gerade Mittagszeit war, war der Markt total überlaufen, sodass wir kurzfristig unseren Plan änderten.

Weiter ging es zum Tate Modern. Ein altes Kraftwerk direkt an der Themse, in dem Moderne und zeitgenössische Kunst zu betrachten sind. Schon allein das Bauwerk ist sehr beeindruckend. Wer Kunst mag wird sich dort wohlfühlen. Der Eintritt ist kostenlos, allerdings sind einige spezielle Ausstellungen kostenpflichtig. Kunstfans bitte kurz wegsehen. Ich finde es faszinierend, wie einige Menschen minutenlang regungslos auf ein weißes Bild starren. Ich habe minutenlang regungslos die Person angestarrt, die minutenlang regungslos auf das Bild gestarrt hat. Das war sicherlich für Außenstehende witzig zu beobachten. Ich bin bekennender Kunstbanause, aber immer offen für neues. Es gibt ja auch schöne Bilder.

Die Lichtinstallation im Keller und die dazugehörige Musik waren schon sehr speziell und veranlassten uns dazu diesen architektonisch sehr schönen Raum sehr schnell zu verlassen. Geschmäcker sind zum Glück verschieden und auch hierfür gibt es sicherlich Menschen, die damit mehr anfangen können. Im Tate Modern gab es zu dieser Zeit auch ein Mitmachprojekt, welches wir von oben interessiert beobachteten. In einem großen Oval konnten jeder, der wollte mit Pinsel und Farbe teil der Kunstwerkes sein.

Mitmachprojekt im Tate Modern

Nach dem Tate Modern wollten wir mal ein Pub ausprobieren. davon gibt es ja in London mehr als genug. Zuvor waren wir bei unserer Tour an einem vielversprechenden Pub vorbeigekommen. Achtung Spoiler: mittlerweile ich The Anchor Bankside unser Stammpub. Ein wirklich nettes Pub direkt an der Themse mit einem Außenbereich und einer Dachterrasse. Essen und Getränke sind auch super. Wir bekamen noch einen kleinen Tisch in der Nähe der Bar. Das Pub war schon recht gut gefüllt. Es war viel los, aber trotzdem war es sehr angenehm. Ich hatte mir vorgenommen ein Bier zu trinken. Leider oder zum Glück gab es sehr viel Auswahl. Aber ich durfte sogar probieren, bevor ich mich entscheiden musste/wollte. Da ich keine klassische Biertrinkerin bin wollte ich eher etwas leichteres und bin beim Icebreaker Pale Ale gelandet. Sehr blumig und angenehm kühl, genau richtig für mich. Mein Freund mag eher Cider und hat sich für ein Old Mount Kiwi & Lime entscheiden. Sehr fruchtig. Bestellt und bezahlt wird direkt an der Bar. Das ist total praktisch, da man später nicht auf den Kellner zum Bezahlen warten muss, sondern gleich wenn man fertig ist gehen kann. Bei der Essenbestellung mussten wir die Tischnummer angeben, damit das Essen dann auch den Weg zu uns findet. Die Nummer stand direkt auf der Tischplatte, also nicht zu übersehen.

Nach dem Pub holten wir unseren Besuch auf dem Borogh Market nach. Es war am späten Nachmittag wesentlich weniger los. Dieser Markt ist wirklich wunderschön. Nach einer kurze Runde gingen wir in unser Hotel zum Chick In. Ein paar Gehminuten vom Borough Market liegt das Ibis Style. Die Einrichtung in der Lobby ist ein Mix aus Alt und Modern. Das Personal war sehr freundlich und der Check In war schnell erledigt. Da wir am Abend noch etwas vor hatten, wollten wir uns ein bisschen ausruhen. Das Zimmer war geräumig und sauber.

Für den Abend hatten wir einen Tisch in der Gong Bar in The Shard reserviert. ich wollte mir unbedingt London bei Nacht anschauen, daher haben wir für 20:30 Uhr reserviert. Der Sonnenuntergang sollte laut App um 21:00 Uhr sein, daher erschien mir diese Uhrzeit als optimal. Es gibt zwar keinen Dresscode, aber es ist eine gehobenere Bar. Entsprechend sollte man auch gekleidet sein. Schon der Eingang zum Gebäude und die Lobby sind an Eleganz und Luxus fast nicht zu übertreffen. Es gibt dort einige hochpreisige Bars, Restaurant und Hotels. Einen Tisch am Fenster bekommt man nur mit Glück oder wenn man ein entsprechendes Paket mit Getränken und Essen reserviert. Kein günstiger Spaß. Aber für ein einmaliges Erlebnis war es uns das Wert. Der Tisch war wirklich sehr klein, aber die Aussicht dafür um so beeindruckender.

Zum Trinken gab es Champagner. Der war wirklich gut. Zu meinem Glück mag mein Freund keinen Champagner, so hatte ich mehr davon. Er hat sich dann einen Gin Tonic bestellt. Auch das Essen war nicht nach seinem Geschmack, aber was tut man nicht alles für seine Freundin. Es gab Sushi, Teigtaschen und gebackene Garnelen. Alles ganz nach meinem Geschmack, nur halt eben nicht nach seinem. Die Portion, die für zwei Personen gedacht war, war sehr übersichtlich. Für eine Person war es in Ordnung. Zum Nachtisch gab es Mochi. Die waren super lecker und haben sogar meinem Freund geschmeckt.

Der Sonnenuntergang war unbeschreiblich schön, trotz nicht ganz so tollem Wetter. Als es dann dunkel war öffnete sich sogar noch die Tower Bridge.

Der Abend war wirklich gelungen. Ein tolles Erlebnis für Pärchen. Nachdem wir meinem Freund noch etwas zu essen besorgt hatten waren wir müde und gingen zurück ins Hotel.

Am nächsten Morgen starteten wir mit einem guten Frühstück im Hotel. Es gab eine große Auswahl. Allerdings war das Frühstück eher etwas für Süße. Die Auswahl an Wurst und Käse war sehr überschaubar. Von Kuchen, Marmeladen, Waffen usw. gab es reichlich. Leider gab es keine Beigel, sondern nur Baguette.

An diesem Tag standen ein paar kulinarische Köstlichkeiten auf dem Programm. Auf dem Weg zu Lever & Bloom haben wir viele Interessante Straße und Gebäude gesehen. Ich liebe den Mix aus alten Häusern in Kombination mit Modernen Elementen.

Lever & Bloom ist ein kleines Geschäft, in dem cinnamon buns (Zimtschnecken) verkauft werden. Da das Geschäft so unscheinbar ist, haben wir es am Anfang gar nicht gefunden.Man kann dort sogar riesen Zimtschnecken bestellen. Diese gibt es aber so normal nicht zu kaufen. Es gibt eine Auswahl an unterschiedlichen Buns. Klassisch, Vanille, mit getrockneten Himbeere und Pistazien, mit Mandel oder mit frischen Früchten auf einer Creme. Sehr süß, aber unheimlich lecker. Vor dem Lokal gab es kleine Tische und Stühle zum Sitzen. Wer Zimtschnecken mag, sollte hier unbedingt vorbei schauen.

Anschließend liefen wir zur U-Bahnstation Tottenham Court Road. Dort sollte der Butterfly Trail zu finden sein. Das Gebäude liegt direkt neben dem Eingang zur U-Bahn. Wir mussten kurz warte, da der Zutritt erst ab 10:00 Uhr möglich war. Es gibt unterschiedliche Räume, in denen auf übergroßen Leinwänden unterschiedliche Bilder und Videos gezeigt werden. Der Eintritt war auch hier kostenlos. Im größten Raum befand man sich in einem Aquarium umgeben von Pinguinen. Das war ganz nett, aber für uns nicht so interessant. Im mittleren Raum wurden Bilder, die mich an ein Kaleidoskop erinnern eingeblendet. Ich hätte stundenlang zuschauen können.

Ein wenig später ging es dann los mit dem eigentlichen Butterfly Trail. Es kommt ein bunter Raum, in dem viele Schmetterlinge fliegen zum Vorschein. Mit dem Handy kann man sich über einen QR-Code auf der Leinwand mit einer Internetseite verbinden. Dort hat man die Möglichkeit interaktiv teilzunehmen und sich z.B. einen Schmetterling auf die Hand zu setzen.

Bitte vor dem Besuch beim Butterfly Trail unbedingt die Homepage anschauen, dort gibt es eine Programmübersicht. Es gibt verschiedene Events und Veranstaltungen und es kann sein, dass der Butterfly Trail gar nicht gezeigt wird.

Als nächster Stopp stand der Bahnhof Kings Cross auf der Liste. Dort sollte es ja auch das berühmte Gleis 9 3/4 geben. Der Bahnhof selber ist im typischen Londoner Styl gebaut. Nach kurzer Suche konnten wir auch die Wand zum Gleis 9 3/4 mit dem Gepäckwagen von Harry Potter finden. Die Schlange für das Erinnerungsfoto war sehr lang, daher haben wir es ausgelassen. Auch der Harry Potter Shop daneben war sehr voll. Da es in London sehr viele Shop gibt, die sich auf den Vertrieb von Harry Potter Artikel spezialisiert haben muss man nicht unbedingt nach Kings Cross.

Im Internet hatte ich noch von einem übergroßen Vogelkäfig in der Nähe des Bahnhofes gelesen, daher wollte ich da auch kurz vorbeischauen. Am Seitenausgang vom Bahnhof stand er dann auch der Bird Cage. In der Mitte, wie man es aus einem Cartoon kennt eine Schaukel. Auch ich ließ es mir nicht nehmen kurz zu schaukeln. Wenn man nicht gern im Mittelpunkt steht, oder wie in diesen Fall hängt bzw. schaukelt sollte man diese Erfahrung auslassen. Aber da ich eh einen Vogel habe, hat das ganz gut gepasst.

Anschließend ging es weiter Rock & Soul Place. Dort sollte es laut Internetrecherche die besten Fish und Chips der Stadt geben. Da wir relativ früh dort waren hatten wir Glück und haben draußen einen Tisch bekommen. Mein Freund hat natürlich, wie zu erwarten Fish & Chips bestellt. Ich habe mir gebackene Garnelen gegönnt.

Ich muss sagen, unsere Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir eine andere Vorstellung hatten. Ich fand die Chips sehr trocken und auch sonst recht unspektakulär. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat für uns jedenfalls nicht gestimmt. Was nicht heißt, dass es anderen nicht gefällt. Aber für uns war es leider nicht das richtige.

Nach dem Mittagessen ging es königlich weiter. Der Buckingham Palast stand auf dem Plan. Ein schönes und imposantes Gebäude, aber das war es dann auch schon. Wir haben kurz geschaut, fotografiert und sind dann weitergegangen. Bei Events macht der Palast und die ganze Umgebung sicherlich mehr her.

Durch den Hyde Park ging es dann zurück zur Themse. Der Hyde Park ist unter anderen für seine grünen Papageien und die grauen Eichhörnchen bekannt. Die Eichhörnchen sind teilweise sehr zahm und lassen sich von den Besuchern füttern. Aber Vorsicht bei allen Wildtieren im Park sie können kratzen und beißen. Das gilt auch für die zahlreichen Enten, Gänse und Schwäne am und im Wasser.

Schnell ein paar Fotos vom Big Ben gemacht. Hier gibt es unterschiedliche Tipps und Tricks, wie man das beste Foto von dieser Sehenswürdigkeit machen kann. Auf der südlichen Seite der Themse stehen rote Telefonzellen, bei denen der Big Ben gut im Hintergrund zu sehen ist. Auf der anderen Seite der Themse gibt es Treppen runter zum Wasser, von wo aus man ein schönes Foto mit dem Big Ben im Hintergrund machen kann. Jeder wie er mag.

Natürlich bin ich bei meiner Suche auch auf die Rooftop Gärten gestoßen. Da ich für den Skygarden leider keine Tickets/ Timeslots bekommen habe, sind wir alternativ zum Garden at 120 gegangen. Der Garten ist zwei Straße neben dem Skygarden und nicht ganz so hoch. Der Skygarten und der Garden at 120 sind kostenlos. Allerdings benötigt man für den Skygarden einen Timeslot. Der Garden at 120 war nicht ganz so gut ausgeschildert und da es keine wartenden Besucher gab auch leicht zu übersehen. Aber wir wurden dann doch fündig. Wir mussten durch eine kurze Sicherheitskontrolle, bevor wir mit dem Aufzug noch ober fuhren. Der Ausblick war nicht weniger beeindruckend, obwohl wir nicht so weit oben waren. Der Garten ist sehr schön angelegt und läd zum verweilen ein. Eine Etage tiefer kann man sich sogar Getränke holen.

Mit dieser Aussicht ließen wir auch diesen Tag langsam zu ende gehen.

Am nächsten Tag stand nach einem Frühstück in South Kensington wieder etwas Kultur auf unserer ToDo Liste. Am Abend zuvor hatte ich spontan noch einen Timeslot für das Sciences Museum bekommen. Wie in London üblich war auch dieses Museum gratis. Mit unserem Timeslot konnten wir direkt und ohne Wartezeit zum Eingang gehen. Sehr interessant und sehenswert. Nach knapp 2 Stunden waren wir fertig.

Da wir in den vergangen Tag schon so viel gelaufen waren, haben wir uns kurzer Hand in den nächsten Bus gesetzt und sind einfach mal drauf los gefahren. Beim Busfahren hatten wir dann die Idee doch auch mal das Uber Boat zu nutzen. Da wir ja möglichst viel sehen wollten sind wir dann mit dem Bus bis Putney gefahren. Dort startet das Uber Boat in Richtung Stadtzentrum. Die Tickets haben wir online gekauft, aber es wäre auch contactless payment möglich gewesen. Das haben wir allerdings erst hinterher herausgefunden. Also rein ins Boot und ab. Das Wetter war sehr schön und wir hatten gute Sicht. Das Boot ist überdacht und kann daher auch gut bei nicht ganz so tollem Wetter genutzt werden. Unser Ziel war die London Brigde. Der Preis war vergleichsweise günstig und die Aussicht war wirklich toll. Auf Grund der Wetterlage hatten natürlich viele Menschen die gleiche Idee wie wir. Uns hat das prinzipiell auch nicht gestört, wir waren ja schon auf dem Boot und hatten einen Sitzplatz direkt am Fenster. Doof war es nur für die Passagiere, die bei den nachfolgenden Stationen einsteigen wollten. Da das Boot schon voll war, wurden keinen neuen Passagiere auf das Boot gelassen. Das hieß für die meisten, warten auf das nächste Boot und hoffen, dass dort mehr Platz ist. Wenn ihr also eine Tour mit dem Uber Boat plant am besten bei einer der beiden Endhaltestellen einsteigen. Ich kann die Tour mit dem Uber Boat auf jeden Fall empfehlen.

Weil der Borough Market bei uns so einen guten Eindruck hinterlassen hatte, wollte ich mir auch unbedingt den Leadenhall Market ansehen. Leider hatte ich hier wohl eine falsche Vorstellung. Der Leadenhall Market ist kein gewöhnlicher Markt mit Verkaufsständen, sondern lediglich ein überdachtes Gebäude, in dem diverse Lokale ansässig sind. Etwas enttäuscht zogen wir weiter. Nächste Station Barbican Watergarden. Wie schon so oft hatten wir das Talent von der falschen Seite zu kommen. Wir sind über etliche Stufen, Treppenhäuser und durch Durchgänge gegangen, bis wir endlich am Ziel waren. Natürlich wäre es auch einfacher gegangen. In Mitten von einem Wohnkomplex wurde hier ein wunderschönes Wassergarten angelegt. Wer länger bleiben möchte kann sich auch mit Getränken versorgen. Es gibt auch eine kleine Spielecke für Kinder. Eine kleine Oase mitten in der Stadt.

Auf dem Rückweg zum Hotel kehrten wir noch auf ein Abschlussgetränk in unserer neues Lieblingspub ein, bevor es am nächsten Tag wieder mit dem Flugzeug nach Hause ging. Eine sehr gelungener zweiter Aufenthalt. Spätestens jetzt stand für uns fest, dass wir regelmäßig nach London zurück kommen.

Lust auf mehr? Dann geht’s hier weiter.

Das erste Mal (März 2024)

Vor unserer ersten Londonreise habe ich im Internet recherchiert, Beiträge auf Facebook und Instagram angeschaut, mit Freunden geredet und Listen geschrieben. Natürlich waren wir aufgeregt.

Relativ schnell wussten wir was wir uns anschauen wollten. Jetzt wurden Flüge und Hotel gebucht und Tickets reserviert.

Ich werde euch die wichtigsten Stationen und Erfahrungen schildern.

Der Flughafen

Als wir am Freitag Abend in Heathrow ( Heathrow: Willkommen am Flughafen Heathrow! | Heathrow) ankamen war es schon relativ spät und wir waren etwas müde. Unser Hotel (Moxy, Neues Lifestyle-Hotel in der Nähe von LHR an der Bath Road – Moxy London Heathrow Airport) war ganz in der Nähe vom Flughafen. Am Anfang waren wir motiviert und waren der Meinung, dass wir die Strecke zu Fuß gehen können. Aber die Kids, unsere mangelnde Motivation und letztendlich die unterschätzte Distanz haben uns davon abgehalten. Das freundliche Personal am Flughafen wies und den Weg zum Hotel Hoppa (Home | Hotel Hoppa). Wer kennt den lilafarbenen Bus von Harry Potter? So in etwas kann man sich den Hotel Hoppa vorstellen. Achtung es gibt unterschiedliche Hoppa. Es kommt darauf an zu welchem Hotel man möchte. Die Tickets konnten wir direkt im Bus kaufen und dann ging das Abenteuer los. Der Fahrstil kam dem “ Fahrenden Ritter“ sehr nah, also bitte unbedingt Koffer, Kinder und alles was einem wichtig ist festhalten. Bei jedem angefahrenen Hotel wurde von dem Eingang abrupt der Anker geworfen und genauso wie die Bremsung war das Anfahren sehr dynamisch. Der Kutscher rief bei jedem Hotel lauthals den Namen der Unterkunft. Die Tonlage animierte zum fluchtartigen Verlassen des Buses. Unser Hotel war auf der Route eines der letzten, daher konnten wir die Fahrt fast in voller Länge genießen und waren froh, als wir endlich im Hotel ankamen.

Das Hotel

Das Moxy ist ein stylisches Hotel in Flughafennähe. Das Hotel gefiel uns schon auf den Fotos extrem gut. Nach dem freundlichen Empfang und einem schnellen Check In haben wir unsere Taschen im Zimmer abgestellt, um dann noch kurz an der Bar etwas zu essen. Es gab eine kleine Auswahl an unterschiedlichen Speisen und Getränken( z.B. Mac & Chees, Pizza, Chicken Wings usw.). Die waren alle in Ordnung und preislich auch vertretbar. Das gute am Hotel und auch generell in London, man kann alles mit Karte zahlen, was den Umtausch von Geld unnötig macht.

Im Bereich der Bar gibt es auch eine Fotobox, ein riesen Jenga-Speil, Billard und andere Beschäftigungsmöglichkeiten. Zusätzlich gibt es einen Kühlschrank und andere nützliche Dinge (UBS-Kabel, Hygieneartikel usw.), die man käuflich erwerben konnte. Des Weiteren gab es ein Uber-Terminal, welches sehr nützlich ist, falls man nicht die App auf dem Handy nutzt. Danach ging es ab ins Bett.

Das Frühstück lies keine Wünsche offen und ist echt empfehlenswert. Es gab z.B. unterschiedliche Corneflakes und Müslis, klassisch Ei, Wurst und Käse, aber auch Waffeln Bagel, Säfte und Kaffee. Das Ambiente unterstreicht das liebevoll angerichtet Frühstück noch. Wir haben uns rundum wohl gefühlt.

Das Zimmer war solide und man hatte das volle Flughafenfeeling, da die Flugzeuge fast durchs Zimmer geflogen sind. Es war erträglich und irgendwie auch interessant. Wir hatten zwei Doppelbetten, wobei die Betten jeweils in einem eigenen Raum standen. Es gab aber zwischen den Räumen keine Tür, sondern nur einen Durchgang. Das Bad war riesig. Das einzige gewöhnungsbedürftige war der Vorhang bei der Dusche. Aber das war halb so wild.

Der 1. Tag

Bus

Für unsere erste Station sind wir mit dem Bus und der U-Bahn in die Stadt gefahren. Das tolle bei den Öffis ist, dass man keine Tickets am Automaten kaufen muss, sondern direkt mit der EC-Karte, dem Handy oder der Smart-Watch zahlen kann. Im Bus wird immer vorne beim Fahrer eingestiegen und die Karte/das Handy/die Uhr auf der gelben runden Fläche beim Fahrer angehalten. Wenn es piept und ein grünes Licht aufscheint ist alles gut. Die Kosten werden dann automatisch abgebucht. Es gibt für die Öffentlichen Verkehrsmittel einen täglichen Maximalbetrag. Im Bus wird dann hinten ausgestiegen. Auschecken ist nicht erforderlich bzw. auch nicht möglich.

U-Bahn (Underground)

In der U-Bahn ist es ähnlich, nur das es dort „Schranken“ gibt. Auch hier legt man die EC-Karte auf die gelbe Fläche und die Schranke öffnet sich. Kinder bis 11 Jahren fahren übrigens kostenlos. Wenn Kinder dabei sind, sollte man die Schranke für die Rollstuhlfahrer/ Kinderwagen nutzen, da der Durchgang breiter ist. Ein Erwachsener geht dann einfach mit den Kindern durch. Jeder Erwachsene benötigt eine eigene Karte/Uhr/Handy. Für die Orientierung bietet sich google Maps, Apple Maps oder ein einfacher Faltplan an. Die U-Bahnen unterscheiden sich farblich und die Richtung (Eastbound, Westbound, Northbound und Southbound) gibt den Bahnstein vor. Dafür muss man aber auch wissen wo die Reise hingehen soll. Es hängen aber auch überall Pläne. Wenn man die U-Bahn wieder verlässt muss man erneut die Schranke passieren.

Der Borough Markt

Da wir bis zu unserer ersten Aktivität noch Zeit hatten, haben wir uns in der Gegend umgesehen und sind geradewegs auf dem Borough Markt gelandet. Ein wirklich sehenswerter und sehr bekannter überdachter Markt. Der Markt ist in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. Der erste Teil ist ein klassischen Markt, wo es Käse, Wurst, Backwaren und exotisches Obst gibt. Dort haben wir uns mit Bagel in der klassischen Form und als Regenbogenvariante versorgt. Der zweite Teil ist der Foodmarkt, der zur Mittagszeit sehr gut besucht ist und unterschiedliche Speisen aus aller Länder zu bieten hat. Der Borough Markt ist für uns schon ein fester Bestandteil bei fast jedem Aufenthalt geworden.

Die Harry Potter Tour durch London

Da unser erster Aufenthalt den Schwerpunkt Harry Potter hatte, durfte eine Führung durch London natürlich nicht fehlen. Über Get your Guide habe ich eine Führung auf Deutsch für uns gebucht.

London: Harry Potter Rundgang auf Deutsch | GetYourGuide

Der Treffpunkt war direkt an der Themse in der Nähe des Borough Markt. Der freundliche Herr, der uns in Empfang nahm entpuppte sich als Student mit deutschen Wurzel, der rhetorisch durchaus mit Ironie und Sarkasmus vertraut war. Genau mein Ding. Jeder Teilnehmer wurde einem Haus (Gryffindor usw.) zugeteilt und man konnte im Laufe der Tour durch die Beantwortung diverser Harry Potter Fachfragen punkte für sein Haus sammeln. Wir waren in Summe 2,5 Std. unterwegs und sind kurz ein Stück mit der U-Bahn gefahren. Es war sehr interessant und lustig. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ( ca. 84€ für 2 Erwachsene und 2 Kinder) war gut. Absolut empfehlenswert.

Mc Donalds

Nach unserer Führung hatten wir Hunger und schauten uns in der Nähe um. Wir steuerten die vertrauten goldenen Bögen an. Was für ein Fehler. Der Laden war mega voll. Nachdem wir uns zum Bestellterminal durchgekämpft hatten und mit viel Glück noch einen kleinen Tisch in der letzten Ecke ergattern konnten, wollten wir nur unser Essen genießen. Der Genuss blieb aus. Der lieblos zusammengematschte Burger schmeckte wie er aussah. Eine heilsame Erfahrung, die wir zukünftig auslassen werden. Vor allem da es gute Alternativen gibt.

Chinatown

Nach unserem kulinarischen Erlebnis wollten wir noch etwas von der Stadt sehen. Ohne richtigen Plan liefen wir mal darauf los. Die roten Laternen der Chinatown waren schon von weitem zu sehen und zogen uns an. Allerdings war es für die Kinder, nachdem der Zauber der Laternen vergangen war recht unspektakulär. Daher zogen wir weiter.

Hamleys

Eine Freundin bat uns bei Hamleys (The World’s Finest Toys & Games | Hamleys) vorbei zuschauen und etwas mitzubringen. Gesagt, getan. Wir wussten ja nicht, was uns erwartet. Schon beim Eingang wurden wir von verkleideten, tanzenden Hasen empfangen. Alles war entsprechend österlich dekoriert. Ich glaube es sind 6 Etagen Kindertraum. Auf jeder Etage gibt es Verkäufer, die ein Spielzeug vorführen, Haare machen, scherzen und lachen. Man sieht, dass hier jeder Spaß an seiner Arbeit hat. Die Kinder waren mit diesem riesigen Angebot an Spielzeug total überfordert. Ich war überfordert die Kinder bei diesem Andrang im Auge zu behalten. Irgendwann haben wir den Store vollständig und mit etwas Spielzeug für jedes Kind verlassen. Anstrengend aber einen Besuch wert.

M & M

Auf unserem Weg kamen wir mehr oder weniger am M&M Store vorbei und wollten uns einen kurzen Blick nicht entgehen lassen. Nach kurzer Wartezeit durften wir dann den Store mit seiner bunten Ausstattung betreten. Ich muss sagen, dass das Schlangenmanagement in London bis jetzt immer sehr vorbildlich war und wir nie wirklich lange warten mussten. Im Store gibt es natürlich eine Vielzahl an bunter Kleidung, Taschen, Stifte und vieles mehr. Ein Highlight sind natürlich die kleinen bunten Schokokugeln. Diese gab es farblich und nach Sorten sortiert und man konnte sich seine Lieblingsfarben in kleine Beutel abfüllen. Aber Vorsicht an der Zapfsäule, immer schön langsam, sonst ist der Beute in Null Komma nix randvoll. Es gibt im Store auch jede Menge Möglichkeiten für tolle Fotos mit den lebensgroßen M&M Figuren.

Hop On Hop Off

Natürlich wollten wir auch eine Standrundfahrt machen. Als London Neuling ohne Ahnung, hat es uns in einen der zahlreichen bunten Buse mit offenem Verdeck verschlagen. Mit den mitgelieferten Einwegkopfhörern und der Auswahl an zahlreichen Sprachen ging es dann los. Für eine 4-köpfige Familie nicht ganz billig, aber wir hatten ja keine Ahnung. Wir hatten ein 24 Stunden-Ticket, mit dem wir die 3 Routen beliebig innerhalb der 24 Stunden nutzen konnten. Die besten Plätze sind natürlich oben. Es war wirklich interessant. Die Kinder nutzen die Gelegenheit für einen kurzen Mittagschlaf, was nach dem langen Fußmarsch kein Wunder war. Die bunten M&M Kugeln hatten auch ihren Spaß, als sie fröhlich durch den Bus kullerten. Mein Sohn machte aus den kostenlosen Kopfhörern Airpods und wunderte sich, warum er nichts mehr hört. Der Stecker war ja schließlich noch im Gerät und die Kopfhörer im Ohr.

Da wir noch ca. 1 Std. Fahrtzeit zu unserem Hotel hatten, entschieden wir uns am späten Nachmittag zurück zu fahren und uns auszuruhen. Wir waren alle ziemlich erledigt.

2. Tag

Da wir für unser Andenkenregal noch das ein oder andere Souvenir mitnehmen wollten fuhren wir am Morgen wieder in die Stadt. Souvenirshops gibt es dort fast an jeder Ecke. Aber zuerst wollten wir noch in den Shop vom Hard Rock Cafe.

Hard Rock Cafe Shop

Hier gibt es über die klassischen T-Shirts eine große Auswahl an Kleidung für Damen, Herren und Kinder. Das Personal war sehr nett und hilfsbereit. Jeder hat etwas gefunden und so konnten wir nach kurzer Zeit weiterziehen. Tolle Fotos konnte man hier natürlich auch machen.

Anschließend schauten wir noch in den ein oder anderen Shop und fanden auch unser Andenken. Ich entschied mich für eine typische rote Telefonzelle. Da wir für den Nachmittag noch einen großen Programmpunkt vor uns hatten, wollten wir nicht zu viel laufen und nutzten noch die restlichen Stunden unseres Hop on Hop off Tickets. Am frühen Nachmittag fuhren wir wieder zurück in unser Hotel und machten uns schon bald mit dem Uber auf den Weg zu den Harry Potter Studios.

Harry Potter Studios

Da wir von Anfang an geplant hatten die Harry Potter Studios (Warner Bros. Studio Tour London – The Making of Harry Potter) zu besuchen, haben wir uns auch bewusst für ein Hotel am Rand von London und in der Nähe der Studios entschieden. Es werden über unterschiedliche Anbieter Shuttle inkl. Eintritt angeboten. Die Shuttle starten relativ zentral in London und fahren ca. 1 1/2 Stunden zu den Studios. Die Kosten liegen pro Person bei 110-180€. Wir hätten dafür auch noch ca. 1 Std. in die Stadt fahren müssen. In Summe hätte uns der ganze Ausflug 9-10 Stunden Zeit und ca. 450€ gekostet.

Da unser Hotel in der Nähe von Flughafen Heathrow war und Watford nur ca. 35 Minuten Autofahrt entfernt lag, entschieden wir uns mit dem Uber zufahren. Die Kosten lagen bei ca. 36 Pfund pro Strecke und wir wurden direkt bis zum Eingang gefahren. Der Eintritt kostet für eine 4 köpfige Familie ca. 200 Pfund. Damit lagen wir noch ca. 200 Pfund unter dem Preis, den wir ansonsten für Transfer und Ticket bezahlt hätten. Ein bisschen Planung im Vorfeld kann die Kosten deutlich verringern.

Schon die Ankunft auf dem Parkplatz mit den riesigen Zauberstäben und die Eingangshalle mit dem Drachen waren der Wahnsinn. Da staunten nicht nur die Kinder. Zu beginn wird man in einer Gruppe durch die ersten Räume geführt. Anschließend kann man die Ausstellung im eigenen Tempo durchlaufen. Jeder Raum ist beeindruckend.

Man kann Fotos und Videos auf einem Besen machen. (das kostet natürlich extra). Auf dem Bahnsteig konnten die Kinder unter strenger Anleitung Heuler basteln und als Andenken mitnehmen. Auch Alraunen konnten gezogen werden und die Studios ließen keine Wünsche offen und haben unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Nach ca. der Hälfte haben wir im Restaurant eine kleine Pause gemacht. Das Essen war in Ordnung. Es ist eben kein Sterne Restaurant. Ein besonderes Erlebnis war das Butterbier. Ich kann bis heute nicht sagen ob es ein positives oder negatives war. Den Kindern hat es geschmeckt. Wenn ich es beschreiben müsste, würde ich sagen, es war süße geschmolzene Butter mit Kohlensäure und Schlagsahne. Ich kenne nichts vergleichbares. Aber die Neugier war einfach zu groß.

Nachdem wir alles gesehen und getestet hatten kamen wir in den Shop. Der Shop war mindestens genauso eindrucksvoll wie der Rest der Ausstellung. Es gab. einen eigenen riesigen Raum nur für Zauberstäbe. Weiterhin gab es eigene Räume für die bekannten Süßigkeiten, für jedes Haus und jeden Haupt- und Nebendarsteller. Da unsere Kapazitäten im Koffer sehr beschränkt waren, konnte ich den Kauf vom Nimbus 2000 noch verhindern. Dafür musste ich dem Kauf der berühmten Jelly Beans mit allen Geschmacksrichtungen zustimmen. Hier hatte ich meine persönliche Neugier gut im Griff und als ich die Gesichter der Kinder beim Probieren gesehen haben, habe ich alles richtig gemacht. Beim Shop sollte man auch ein bisschen Zeit einplanen und natürlich gute Nerven, wenn man Kinder dabei hat.

Mit einer kleinen Essenspause waren wir in Summe 4,5 Stunden in den Studios. Ein absolut empfehlenswerter Ausflug.

Nach den Studios ging es dann zurück ins Hotel. Wir ließen den Abend noch gemütlich an der Bar ausklingen und die Kinder spielten mit dem riesigen Jenga und hatten ihren Spaß. Schnell zum Abschluss noch ein Foto in der Fotobox gemacht und dann war der Kurzurlaub auch schon vorbei. In der Früh ging es dann mit dem Uber zum Flughafen. Ein sehr gelungener erster Aufenthalt in London. Achtung Spoiler: Es war nicht der letzte.

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